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Tag 2

Das heutige Wettkampfprogramm

09:30 Uhr Nordische Kombination Training HS130 Bergisel Schanze Innsbruck
12:00 Uhr Langlauf Qualifikation Sprint Damen/Herren F Langlauf Arena Seefeld
14:00 Uhr Skisprung Training HS130 Bergisel Schanze Innsbruck
14:30 Uhr Langlauf Finale Sprint Damen/Herren F Langlauf Arena Seefeld

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Norweger starten mit einem Doppelschlag

Das war eine skandinavische Machtdemonstration an diesem ersten Tag der 52. Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Seefeld. Während im Sprint der Damen Maiken Caspersen Falla aus Norwegen in 2:32,35 Minuten vor der Schwedin Stina Nilsson (2:34,01) und Fallas  Landsfrau Mari Eide (2:35.19) triumphierte, setzte sich bei den Herren in einem spannenden Finale mit Johannes Hoesflot Klaebo ebenfalls der norwegische Favorit durch. Zweiter, mit einem Rückstand von lediglich 0.23 Sekunden, wurde der Italiener Federico Pellegrino (3:21.40). Auf dem dritten Platz landete Gleb Retivykh (3:22.54) aus Russland.

Auf dem Weg zu seinem ersten Weltmeistertitel hatte Kläbo seine Rivalen mit einem starken Antritt auf der Zielgeraden noch hinter sich gelassen. Vor einem Jahr war der 22-Jährige als dreifacher  Olympiasieger aus Pyeongchang nach Hause zurückgekehrt.

Nicht nur die Temperaturen (8° Celsius), sondern auch die Emotionen rund um das ,,Duell“ zwischen Johannes Klaebo und dem Russen Ustiugov  hatte den rund 10.200 Zuschauern richtig eingeheizt. Die  beiden Medaillenanwärter waren im Halbfinale ,,aneinandergeraten“, wodurch der Russe letztlich die Qualifikation für den Finallauf verpasste. Der WM-Zweite von 2017 fühlte sich vom Norweger in einer Kurve behindert und stellte ihn im Ziel samt einem Rempler und einem Griff ins Gesicht aggressiv zur Rede. Kläbo, dem die Jury kein Fehlverhalten anlastete, ließ sich aber nicht provozieren und blieb ruhig. Der Russe wiederum, der sich in Interviews ungerecht behandelt fühlte, bekam eine Gelbe Karte.

Falla indes bejubelte nach souveränen Vorstellungen in allen Durchgängen ihre erfolgreiche Titelverteidigung. „Das ist ein großartiger Tag. Ich überglücklich. Ich hatte Sorge wegen der anspruchsvollen und schnellen Strecke. Das Timing war am Ende wichtig, mein Material war perfekt“, sagte Falla. Die 28-Jährige setzte sich im Finale klar vor der Schwedin Nilsson durch, die sie bei Olympia noch geschlagen hatte.

Wie erwartet gingen diese ersten Medaillenentscheidungen ohne österreichische Beteiligung über die Bühne. Sowohl das Herren-Quartett wie  auch Lisa Unterweger als einzige Starterin bei den Frauen verfehlten den Einzug in die Finalläufe.         

Bei den Männern landete der im Vorfeld gesundheitlich angeschlagene Dominik Baldauf in der Qualifikation über 1,6 km als bester Österreicher auf dem 45. Platz. "Im Finish fehlte mir einfach die Substanz, da habe ich viel Zeit eingebüßt, bitter, wenn das in der Paradedisziplin passiert."  

Luis Stadlober (50.) Tobias Habenicht (58.) und Benjamin Moser (59.) waren chancenlos, Lisa Unterweger dagegen hatte die Finalläufe nur knapp verpasst. Als 44. hatten der Steirerin nur 2,8 Sekunden zum Aufstieg gefehlt.

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Kraft und Co. schüren am Bergisel die Medaillen-Hoffnungen!

Von der Schulbank an den Schanzentisch lautete das Motto für Lokalmatador Philipp Aschenwald beim zweiten Training der Spezialspringer am Bergisel. Nach bestandener Englisch-Prüfung freute sich der Tiroler wieder vom Bakken zu gehen und zeigte mit Platz drei und fünf auch gleich, dass mit ihm bei der WM vor heimischer Kulisse zu rechnen ist. „Klar springe ich lieber, als in der Klasse zu sitzen“, kommentierte der 23-Jährige seinen Einsatz. „Es ist wirklich lässig hier dabei zu sein. Der Bergisel und Seefeld – das sind tolle Locations, es gefällt mir,  hier an den Start zu gehen. Ich freu mich schon auf zwei super Wochen.“

Mit Unterstützung der jubelnden Massen weit nach vorne zu springen, bleibt das Ziel für das ganze ÖSV-Team. Um dafür noch etwas Kraft zu tanken, waren die Schützlinge von Cheftrainer Andreas Felder deshalb auch erst in das zweite Training eingestiegen und ließen tatsächlich mit positiven Ergebnissen aufhorchen. 

Besonders erfreulich: Daniel Huber sprang auf die Plätze neun und zwölf, Michi Hayböck wiederum gleich zweimal auf Rang vier. Nicht zu vergessen natürlich Titelverteidiger Stefan Kraft, der seine Favoritenrolle unterstrich: 130 Meter im zweiten Durchgang bedeuteten für den Pongauer Platz zwei – nur Überflieger Ryoyu Kobayashi (Sieger aller vier Springen der vergangenen Vierschanzentournee) schaffte noch zwei Meter mehr.

Doch die Konkurrenz schläft nicht. Ganz stark im zweiten Training die deutsche Mannschaft mit Karl Geiger und Markus Eisenbichler an der Spitze, während die Polen am Donnerstag pausierten. 

Bevor es jedoch um Medaillen geht, steht am Freitag der Qualifikations-Durchgang auf dem Programm. Da starten für den ÖSV dann Stefan Kraft, Michael Hayböck, Philipp Aschenwald, Daniel Huber und Routinier Manuel Fettner, der sich gegen WM-Neuling Jan Hörl durchsetzen konnte und das WM-Aufgebot für Samstag komplettiert.

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Bilder des heutigen Wettkampftages

Maja Dahlqvist (SWE) bei der Qualifikation für den Sprint der Damen, © GEPA

Maja Dahlqvist (SWE) bei der Qualifikation...

Maiken Caspersen Falla (NOR) bei der Qualifikation für den Sprint der Damen, © GEPA

Maiken Caspersen Falla (NOR) bei der...

Hanna Falk (SWE) bei der Qualifikation für den Sprint der Damen, © GEPA

Hanna Falk (SWE) bei der Qualifikation...

Finn Hagen Krogh (NOR) bei der Qualifikation für den Sprint der Herren, © GEPA

Finn Hagen Krogh (NOR) bei der...

Viktor Thorn (SWE) bei der Qualifikation für den Sprint der Herren, © GEPA

Viktor Thorn (SWE) bei der Qualifikation...

Isak Stianson Pedersen (ISL) bei der Qualifikation für den Sprint der Herren, © GEPA

Isak Stianson Pedersen (ISL) bei der...

Stefan Kraft (AUT) beim Training am Bergisel in Innsbruck, © GEPA

Stefan Kraft (AUT) beim Training am...

Peter Prevc (SLO) beim Training am Bergisel, © GEPA

Peter Prevc (SLO) beim Training am Bergisel

Manuel Fettner (AUT) beim Training am Bergisel in Innsbruck, © GEPA

Manuel Fettner (AUT) beim Training am...

Stina Nilsson (SWE), Maiken Caspersen Falla (NOR) and Mari Eide (NOR) - die Siegerinnen im Sprint, © GEPA

Stina Nilsson (SWE), Maiken Caspersen...

Stina Nilsson, Jonna Sundling, Maja Dahlqvist (SWE), Mari Eide and Maiken Caspersen Falla (NOR) beim Sprint der Damen, © GEPA

Stina Nilsson, Jonna Sundling, Maja...

Maiken Caspersen Falla (NOR) - Siegerin bei den Damen, © GEPA

Maiken Caspersen Falla (NOR) - Siegerin...

Oskar Svensson (SWE) and Gleb Retivykh (RUS) beim Sprint der Herren, © GEPA

Oskar Svensson (SWE) and Gleb Retivykh...

Johannes Hoesflot Klaebo (NOR) beim Sprint der Herren, © GEPA

Johannes Hoesflot Klaebo (NOR) beim Sprint...

Johannes Hoesflot Klaebo (NOR) - Sieger bei den Herren, © GEPA

Johannes Hoesflot Klaebo (NOR) - Sieger...